iStock_000022151956Small

Tuning mit DISG

Am vergangenen Sonntag lief im Fernsehen auf einem Kanal (der mit Blick auf das übrige Programm qualitativ eher nicht zu empfehlen ist) „GRIP – Das Motormagazin“: Der allbekannte Matthias Malmedie präsentierte drei Sportwagen, die allesamt von Tuningschmieden ein Leistungsupgrade erfahren haben. So harmlos wie sie sich anschauen ließen, so erbarmungslos haben sie ihre Konkurrenten auf der Autobahn – im wahrsten Sinne des Wortes – abgezogen. Es waren „drei Wölfe im Schafspelz“. Bei dieser Gelegenheit liegt es nicht fern, mit den Gedanken eine Querverbindung zum DISG-Modell zu schlagen. Denn DISG, so harmlos der Name daherkommt, so begeisternd, gleich einer sich zum Schmetterling entpuppenden Raupe, verhält es sich in den Händen dessen, der erkannt hat, wie sich damit arbeiten lässt. DISG ist eine Art Tuning-Chip für Unternehmen. Und gleichwohl es kein Wundermittel ist, vermag es doch kleine Wunder zu bewirken. Lassen Sie mich Ihnen eine Kostprobe geben: Das Modell, was übrigens „D“ (=dominant), „I“ (=initiativ), „S“ (=stetig), „G“ (=gewissenhaft) versinnbildlicht, lässt Sie zu einer Art Amateur-Sigmund Freud der Psychoanalyse werden. Der vorgefertigte und einfach verständliche Fragebogen vermag Persönlichkeitseigenschaften des Rezipienten (die ausfüllende Person) an die Oberfläche zu bringen. Das unbeobachtete Potential kann mit dem DISG-Modell herauskristallisiert werden; Stärken und Schwächen (die Sie für sich ablesen und bestimmen anhand Ihres Unternehmens, entsprechend gewünschte/ungewünschte Eigenschaften Ihrer Mitarbeiter) lassen sich damit greifbar machen. Mittels der empirisch gesicherten Funktionsweise von DISG ist es für Sie ein Leichtes Eigenschaften und Verhaltensweisen Ihres Gegenübers, Mitarbeiters oder Ihrer Kunden einfach und flexibel in einen konkreten sowie manifesten Zustand zu bringen, um damit zu arbeiten. Sollte es nicht unser aller Ziel sein, fremde Lebensweisen zu verstehen? Sollten wir nicht alle darauf bedacht sein, das notorische Schubladen-Denken, das uns das Leben nur schwerer macht, anstatt es uns zu erleichtern, abzulegen? Wäre es nicht hilfreich, uns Kennedys Ratschlag (… don`t ask what your land can do for you, ask what….) zu Herzen zu nehmen und uns zuerst an die eigene Nase zu fassen und Möglichkeiten ausschöpfen, anstatt den anderen zu bezichtigen oder verbessern zu wollen? DISG hilft Ihnen dabei, denn es bewahrt Sie vor falscher Selbsteinschätzung, indem es Sie dazu anhält kritisch selbst zu reflektieren; mit dem Persönlichkeitsfragebogen befähigt es Sie gleichermaßen eines Röntgenblicks, ohne alte Schubladen und Muster aufzudrängen, die Sie dazu veranlassen, Menschen zu bewerten, anstatt Sie korrekterweise zu beschreiben, um dann individuelle Rückschlüsse ziehen zu können. Damit und nur damit lassen sich effektiv Barrieren abbauen und nachhaltige Beziehungen zu Kunden, Mitarbeitern oder sogar Freunden gestalten. Doch DISG kann natürlich mehr. Mittels individuell generierter Handlungsanweisungen ermöglicht DISG Ihnen, Führungsentscheidungen zu treffen und im Zuge dessen die Kommunikation, die zwischenmenschliche im Besonderen, zu optimieren. Aber wie gesagt, DISG ist weder Wundermittel, noch – so abgedroschen es auch klingen mag – die „Eierlegende Wollmilchsau“, die man vielleicht darin vermuten könnte. DISG hilft Ihnen montagmorgens nicht den Radio auszuschalten, das warme Bett hinter sich zu lassen und aufzustehen, aber es hilft Ihnen sehr wohl dabei, mit Freude dem Arbeitsplatz entgegenzugehen, weil sich Probleme vermeiden lassen; DISG hat nicht alle Antworten auf jede beliebige Ungereimtheit, aber es hat so einige Tools, um sich ganz schön vieler Ungereimtheiten zu entledigen. Eines jedoch ist ganz sicher: Obwohl das unscheinbar wirkende DISG wie ein Wolf im Schafspelz daherkommt, die Gefahr des Untersteuern und Übersteuerns in Kurven begegnet Ihnen mit DISG definitiv nicht.