Veränderungen bewusst herbeiführen.

Man kann es drehen und wenden wie man will, Veränderungen die wir an uns selbst vornehmen möchten, gehören zu den größten Herausforderungen die uns im Leben begegnen. Es handelt sich dabei nicht um handliche Steine die man grad noch so heben kann, nein es fühlt sich manchmal an wie schwere Felsbrocken.

Wenn wir nur über unser eigenes Verhalten nachdenken, Worte, Gesten und Ausdrucksweisen mit denen wir auf andere Menschen eine Wirkung erzeugen, wenn wir diese ändern möchten, beginnt es schwer zu werden. Wir erleben uns selbst nicht, sondern sehen nur die Reaktion der anderen. Bis wir endlich begreifen, dass etwas nicht stimmt, dauert es manchmal länger. Um es zu änderen vielleicht ein Leben lang.
Wenn wir von Menschen umgeben sind die uns lieben und die es wirklich gut mit uns meinen, dann sollten wir Feedback als Geschenk betrachten. Feedback ist auch das Kriterium an dem wir messen können, wie erfolgreich wir wirklich kommunizieren.

Wir alle haben unseren „Blind Spot“, so wie es uns das Johari Fenster aufzeigt. Dinge die wir selbst nicht wahrnehmen, aber andere sehr wohl erkennen.
Als Trainer nutze ich das DISG Profil um Menschen in die Selbstreflexion zu bringen. Wie ich finde, ein tolles Tool um es mit einer wertfreien, nicht-konfrontativen Sprache zu erreichen, dass Menschen über sich selbst nachdenken.

Die Herausforderung besteht für jeden Lehrenden darin, dass er es auch selbst anwenden sollte, was er so vollmächtig lehrt. Aber Wissen heißt nicht immer, dass es auch gleich umgesetzt wird. So bin ich mir meiner eigenen Nachlässigkeit bewusst, das wertvolle Wissen nicht immer gleich anzuwenden.
Ich arbeite daran und weiß, dass Authentizität und Glaubwürdigkeit erst durch das eigene vorbildliche Verhalten entsteht. Es verhält sich wie bei der körperlichen und sportlichen Fitness. Wer aufhört zu trainieren wird die Fitness schnell verlieren.

Nur weil es nicht immer auf Anhieb klappt, darf man nicht aufgeben. Erfolgreiche Menschen, egal ob privat oder beruflich, stehen immer einmal mehr auf als sie gefallen sind.